Wasserwerkzeuge
Die Ninja kannten zahlreiche Wasserwerkzeuge, mit denen sie sich schnell über oder unter Wasser und Sumpfland bewegen konnten. Auf diese Weise konnten sie die Samurai, die Rüstungen trugen, mit Leichtigkeit hinter sich lassen.
Hasami bune
Zusammenklappbares Boot, mit dem die Ausrüstung über das Wasser transportiert werden konnte.
Kameikada
Eine Art kleines Floß aus Holz oder Stroh für eine Person, mit dem auch größere Strecken über Flüsse oder Seen zurückgelegt werden konnten.
Kataga hasami bune
Ein leichtes, schmales Boot.
Kyobaku fune
Eine Holzkiste, die außen mit Leder überzogen war.
Mizugumo
Einige Ledersäcke, die mit Luft gefüllt werden konnten. Der Ninja setzte sich auf das mittlere Kissen, und konnte so – die Beine im Wasser – über Wasserflächen übersetzten. Mit dem „Shinobi kai“ bewegte er sich vorwärts.
Mizugumo
Dieses Werkzeug diente höchstwahrscheinlich dazu, um über Sumpfland zu laufen. Dabei wurden die Holzschilde an die Füße gebunden. So sank der Ninja nicht ein. Für Schnee benutzten die Ninja wahrscheinlich ein Instrument, das den heutigen Schneeschuhen sehr ähnlich gewesen sein muss.
Mizukaki
Schwimmflossen.
Mizuzutsu
Wenn der Ninja längere Zeit unter Wasser bleiben musste, dann atmete er durch ein Schilfrohr oder ein Holzrohr.
Shinobi bune
Ein leichtes, schmales Boot.
Shinobi kai
Verborgen in einem hohlen Bambusstab waren einige Eisenteile, die schnell zu einem Paddel umfunktioniert werden konnten.
Taru ikada
auch „Ukidaru“.
Tsugi bune
Jedes Mitglied eines größeren Ninja-Teams konnte einen Teil des Bootes transportieren. Am Wasser angelangt, wurde daraus dann schnell ein Boot gebaut.
Ukidaru
Mit je einem Bein in einem dieser Schwimmkörbe, und eine Stange zum Sichern und Fortbewegen in der Hand, konnte der Ninja größere Strecken über das Wasser zurücklegen.
Über den Autor
Ich bin Stefan Imhoff, Gründer des Ninjutsu-Magazins kogakure.de, Designer, Kampfkünstler und Hobby-Philosoph. 1999 habe ich das Ninjutsu-Magazin kogakure.de entwickelt, das schon bei PRO7 (Galileo), RTL2 (Welt der Wunder) und in der P.M. erwähnt wurde. Ich wohne in Hamburg und schreibe auf meiner persönlichen Website über Webstandards, Design, Django, Git und Programmierung.
